Über 15.000+ zufriedene Kunden

KI-Richtlinie

Warum wir aufhören, Kinder für unsere Werbung zu fotografieren

Vielleicht ist dir aufgefallen, dass in unserer Werbung immer häufiger KI-generierte Kinder zu sehen sind – und immer seltener echte. Das ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Und wir finden, du solltest wissen, was dahintersteckt.

Kurz gesagt

Ab Juli 2026 fotografieren und filmen wir für unsere Werbung keine Kinder mehr, deren Gesicht zu erkennen ist. Stattdessen setzen wir auf KI-generierte Kinder – klar gekennzeichnet. Bereits vorhandenes Material, das mit echten Kindermodellen entstanden ist, kann dir noch eine Weile begegnen. Warum wir es nicht einfach wegwerfen, erklären wir dir gleich ehrlich.

Wie es dazu kam

Als unser Sohn geboren wurde, haben wir als Eltern eine Entscheidung getroffen: Er wird im Internet nicht zu sehen sein. Keine Fotos, kein Gesicht, nichts, worüber wir nicht bestimmen können, wenn er einmal älter ist.

Das ist unsere ganz persönliche Haltung. Aber sie hat uns eine Frage gestellt, der wir als Unternehmen nicht ausweichen konnten:

Warum sollten wir für unsere Werbung anderen Kindern zumuten, was wir unserem eigenen nicht zumuten wollen?

Über Jahre haben wir mit Kindermodellen gearbeitet – ganz klassisch, mit ordentlichen Modellverträgen und dem Einverständnis der Eltern. Rechtlich war das nie ein Problem. Aber ein Werbefoto bleibt für immer im Netz. Und kein Vertrag der Welt beantwortet die eine Frage, die uns nicht losgelassen hat: Möchte dieses Kind in zehn oder fünfzehn Jahren wirklich, dass es dieses Bild von sich gibt?

Ein KI-generiertes Kind muss sich diese Frage nie stellen. Es hat keine Zukunft, in der ihm ein Foto peinlich sein könnte. Es gehört zu niemandem – und genau das ist der Punkt.

Ehrlich über den Übergang

Wir könnten dir jetzt erzählen, dass ab sofort kein echtes Kind mehr in unserer Werbung auftaucht. Das wäre die bequemere Geschichte – aber sie wäre nicht wahr. Und genau da würde die Doppelmoral anfangen, die wir vermeiden wollen.

Deshalb sagen wir es, wie es ist: In den letzten Jahren ist Werbematerial entstanden, in dem echte Kinder zu sehen sind. Diese Aufnahmen sind fair und einvernehmlich entstanden – mit Verträgen, mit dem Ja der Eltern, mit fairer Bezahlung. Sie waren zu ihrer Zeit vollkommen in Ordnung, und einiges davon wird dir noch eine Weile begegnen.

Warum wir es nicht einfach löschen? Weil das niemandem hilft. Die Familien haben dieser Nutzung bewusst zugestimmt – ein nachträgliches Wegwerfen würde ihre Entscheidung nicht respektvoller machen, sondern sie nur entwerten. Ändern können wir nicht die Vergangenheit, sondern den Zeitpunkt, ab dem wir es anders machen.

Und dieser Zeitpunkt hat ein festes Datum: Ab Juli 2026 entsteht bei uns keine einzige neue Aufnahme mehr, auf der ein echtes Kindergesicht zu sehen ist. Kein Shooting, kein Video, nichts.

Werbung mit Kindern? Ja. Kinder für Werbung? Nein.

Uns ist der Unterschied wichtig, und wir wollen ihn dir nicht vorenthalten:

In unserer Werbung entscheiden wir über die Darstellung von Kindern. Deshalb setzen wir künftig auf KI – so muss kein echtes Kind mit seinem Gesicht für unsere Motive geradestehen.

Bei deinen Produkten entscheidest du über dein eigenes Kind. Der Name, das Foto, das kleine Detail, das dein Geschenk einzigartig macht – das kommt von dir, und das bleibt auch bei dir. So, wie es sein soll.

Was mit deinen Daten passiert

Weil diese Frage berechtigt ist, beantworten wir sie direkt: Die Namen, Fotos und Motive, die du uns für dein personalisiertes Produkt anvertraust, nutzen wir ausschließlich für genau diese Bestellung. Wir verwenden sie nicht für Werbung und nicht, um damit KI zu trainieren.

Christoph & Constanze und das ganze Muckelmeister-Team

x